Das Problem der ‚Kinderbetreuung in der heutigen Zeit, wo es immer weniger Hausfrauen gibt, ist schon länger bekannt. Bereits 2007 versprachen die damals politisch Verantwortlichen, dass die Situation dringend verbessert werden müsste. Um ihren Einsatz für Eltern überzeugend darzustellen, gaben sie damals eine 2013 in Kraft tretende Garantie auf Betreuungsplätze für alle Kinder in Deutschland.

Was vor fünf Jahren so optimistisch verkündet wurde, steht mittlerweile allerdings kurz vor dem Scheitern, denn passiert ist in den letzten Jahren nicht genug. Und innerhalb des verbleibenden Jahres ist es kaum möglich, noch Erzieher und Erzieherinnen auszubilden. Für viele bleibt da nur die Betreuung durch die eigenen Eltern, was zwar günstig ist, aber auch nicht in jedem Fall möglich ist.

Die verleibende Option ist die Tagesmutter (oder in seltenen Fällen auch der Tagesvater): Auch diese müssen eine staatliche geprüfte Ausbildung ablegen, wenn auch nicht in der gleichen Dauer wie Erzieher. Deswegen sind viele Eltern etwas zögerlich, sich einer Tagesmutter zuzuwenden, denn man stellt sie die Betreuung in einer städtischen Kindertagesstätte einfach besser vor. Die wenigen Studien zur Qualität der Betreuung von Kleinkindern können aber keine Unterschiede feststellen, auch wenn die Leistung der deutschen Einrichtungen generell nur mit mittelmäßigen Noten bewertet wird.

Aus persönlichen Erfahrungen, aus meinem Bekanntenkreis und auch in diesem Blog kenne ich Tagesmütter als gute Alternative. Oft findet man näher gelegene Betreuungsmöglichkeiten, die Kosten sollten die gleichen sein und oft ist der Kontakt sehr persönlich und herzlich. Natürlich sollte man die Betreuung im Vorfeld kennenlernen, sich die Aufenthaltsräume der Kinder ansehen oder gleich über eine Agentur gehen, da diese in der Regel prüfen, ob Bewerber auch geeignet sind.


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